Was kommt nach dem Computer?

Wenn wir in Zukunft nur noch einen Zugang zur KI brauchen, was kommt dann nach dem Computer? Die naheliegende Antwort: nicht ein Nachfolger, sondern viele.

Was sie eint: Man spricht mit ihnen. Mails diktieren, die Reise planen, das Foto von letztem Sommer finden, die Nebenkostenabrechnung verstehen. Manchmal erscheint ein Ergebnis, manchmal reicht eine Antwort, manchmal genügt es, dass etwas erledigt ist. Möglich wird das, weil die Leistung in der Cloud sitzt, nicht im Gerät.

Ein HomePod mit Display in der Küche, ein Apple TV am Fernseher, das iPad in der Tasche, die Uhr am Arm, die Kopfhörer im Ohr. Manches ist noch in Arbeit, anderes gibt es schon. Wofür genau bräuchte man dann noch einen Computer?

Das sind die vielen Nachfolger, aber sie sind nur die Hälfte der Antwort. Was sie zum Nachfolger macht, ist nicht ihre Form, sondern die Intelligenz dahinter. Für die, die diese Geräte verkaufen, ist das eine unbequeme Aussicht: Wenn jedes Gerät genügt, ist keines mehr etwas Besonderes.